WHAT IS YOUR VISION FOR THE FUTURE?

. . . Zukunftsmusik . . .

coming soon!

Für Neugierige, "endlich" das Konzept:

In einer Welt, die von Negativnachrichten überhäuft wird und der Untergang unserer Welt in den Köpfen der Menschen bereits vor der Tür steht, möchten wir einen Perspektivwechsel herbeiführen und unseren Antrieb aus positiven Zukunftsvisionen schöpfen. Wir sehen eine große Notwendigkeit darin, ein Bewusstsein über die persönliche sowie gemeinschaftliche Verantwortung und Einflussnahme zu schaffen und die Wirkungsmacht des Individuums im Kollektiv in einer Zeit des Wandels hochzuhalten.

Der Definition nach, beschreibt das Wort Utopie einen nicht existenten Ort, schließt also die Unmöglichkeit ihrer Realisierbarkeit ein. Geschichtlich ist allerdings leicht zu sehen, dass was gestern noch Utopie hieß, heute schon real ist und was gerade noch realistisch war, heute schier unmöglich scheint. Dennoch stellt uns das Entwerfen von positiven Zukunftsvisionen vor eine Herausforderung, der wir uns annehmen wollen. Um nicht in naiven Träumereien zu verhaften, möchten wir diese Entwürfe und die großen Anliegen wie Nachhaltigkeit, Diversität, und Gerechtigkeit nicht als leere Hüllen dastehen lassen, sondern uns vor allem dazu positionieren, prüfen wo wir uns heute befinden und welche Schritte gegangen werden müssten, um das entworfene Ziel zu erreichen.

Endlich – das interdisziplinäre Festival der Utopien – soll in drei Ebenen aufgebaut werden. Die Zukunftsvision auf der einen Seite, die Reflexion des momentanen Zustands auf der anderen und die Wege und Methoden, die dorthin führen könnten, als (konstruktive) Verbindung. Endlich führt in das reiche Multiversum der Utopien aus künstlerischer, sozialer, und wissenschaftlicher Sicht ein. Das Programm des Festivals umfasst experimentelle Performance, audio-visuelle Installationen, soziale Skulpturen, immersive Mappings, akustische Interventionen, Diskussionsformate und interaktive Aktionen im öffentlichen Raum.

Für Endlich haben wir partizipative Formate entwickelt, um Gemeinschaften aufzubauen, Begegnungen zu ermöglichen und Wissen auszutauschen, auf eine Weise die inklusiv und positiv ist. Es wird ein vielfältiges Spektrum aus philosophischen, politischen, sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Themen behandelt und neue Arten von Ritualen für das Publikum eingeführt, um gemeinsam eine positive Zukunft zu gestalten, zu vermitteln und zu teilen.

Endlich soll Ende September 2020 stattfinden. Das Festival ist eine Untersuchung möglicher Zukunftsszenarien und Werkzeuge, wie unsere Gesellschaft in ihrer Diversität funktionieren kann. Es werden Forschung, Kunst und Kultur auf eine partizipative Weise verbunden, wobei ein Großteil des Programms in Zusammenarbeit mit den Festivalbesucher*innen realisiert wird. Es ist ein Motor für die Vision über das Zusammenleben in der Wertschätzung der Vielfältigkeit der Individuen, aus dem es besteht.

Im September möchten wir ein Treffpunkt und Vehikel des kreativen Schaffens eröffnen. Unser Plan ist, dieses Modell nach der Erprobung in Berlin auch an viele andere Orte zu bringen. Wir schaffen ein Laboratorium für Utopien als modulares Happening, das in Deutschland und auf der ganzen Welt stattfinden kann.

Im Rahmen des Festivals wird uns ermöglicht den wirklichkeitskonstituierenden Effekt performativer Handlungen zu nutzen, um neue Arten des (global)gesellschaftlichen Miteinanders, Handlungsmethoden und Ideen einer wünschenswerten Zukunft auszuprobieren.