Experimentelles Zukunftslabor e.V.

Der Verein

„Experimentelles Zukunftslabor e.V.“ ist ein Anfang 2019 gegründeter, gemeinnütziger Verein. Wir sind eine Gruppe von Menschen, die, wie es für gewöhnlich passiert, durch eine Reihe glücklicher Ereignisse zusammengefunden haben. Wir sind unterschiedlicher Herkunft, üben verschiedene Berufe aus und haben diverse Interessen, aber was wir teilen, ist die Idee einer gerechten und achtsamen Welt, in der Gemeinsamkeiten und Zusammensein über den Individualismus und die Gier einer profitorientierten Realität triumphieren. Wir verbinden unsere Fähigkeiten und Träume in Form eines experimentellen Toolkits aus bildenden, künstlerischen, kreativen, technischen, intellektuellen, partizipativen, performativen und experimentellen Interventionen.

Unsere Motoren, angetrieben von positiven Zukunftsvisionen die wir anstreben, bündeln unsere Energien, um die vor uns liegenden Herausforderungen anzugehen. Wir arbeiten mit Liebe für die Umwelt, Menschen und die Vielfalt an Realitäten die wir verwirklichen wollen.

Das Team

Anoosh Werner

Soziologin und Kulturanthropologin, die die Umweltinitiative Aworldness ins Leben rief, die für Achtsamkeit unserer Umwelt gegenüber steht. Seit 2015 ist sie freiberuflich in der Umweltbildung tätig. Ihre Themenschwerpunkte sind Wasser und Papier. Die Konzeption und Umsetzung von Umweltbildungsmaterialien, themenbezogenen Spielen und Workshops gehören dabei zu ihren Haupttätigkeiten. Sie verbindet kreatives Schaffen mit Elementen der Tiefenökologie und Bildung für nachhaltige Entwicklung.

https://anoosh.de/

Christian Ebert

Ein interdisziplinärer Künstler, der sein Studium der Malerei an der San Francisco Art Institute abschloss. Ebert’s Gemälde, Zeichnungen, Objekte und Installationen waren seit 2003 Gegenstand zahlreicher Ausstellungen in Deutschland, Kalifornien und New York. Er arbeitete mit Carlos Pedro Villa und Maria Bonn an dem kunsthistorischen Projekt Rehistoricizing. The Time Around Abstract Expressionism In The San Francisco Bay Area 1950s to 1960s. Danach war er tätig als Mitgründer und Kurator der Ever Gold Gallery in San Francisco 2009 bis 2010. Seit 2013 arbeitet er als Arrangeur von Ausstellungen und kollaborativen Arbeiten in der Kulturfabrik Moabit.

http://christiankurtebert.blogspot.com/

Francesca Ercoli

Francesca studierte Literatur, Bildende Künste und Bildhauerei an der Universität von Bologna, an der Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne (BA) und an der Hochschule für Angewandte Kunst ENSAAMA, École Olivier de Serres, Paris. Sie arbeitet als freischaffende Bildhauerin. Seit 2016 realisierte ihre skulpturale und szenische Projekte u.a. an der Schaubühne Berlin, am Deutschen Theater Berlin, Theater Chemnitz und in der Shakespeare Company.

Jakob Blazejczak

Er war in jungen Jahren viel mit seiner Familie im Wohnmobil unterwegs. In Kirchen, Ruinen und in der Natur hat er die Verbundenheit von Orten, Artefakten und Geschichten erlebt. Nach seiner Ausbildung als Steinbildhauer und seinem Studium zum Produktdesigner, schloss er 2018 seinen Master in Bühnenbild und Szenografie an der TU- Berlin ab. In seiner Performance „Alchemie“ beim Bauhaus 2017 hat er zusammen mit seinen Mitperformer*innen die Substanz des Raumes aufgebrochen und zum Fließen gebracht. Neben „Laws of Power“ arbeitete er auch in dem Projekt „META“ mit der Choreografin Annelie Andre zusammen.

Maja Smoszna

Maja ist eine Kuratorin, Kunstvermittlerin und Beraterin für kreativen Branchen. Ihre kuratorische Erfahrungen sammelte sie als Künstlerassistentin und Kuratorin in Polen (Kunsthochschule in Warschau), Deutschland (u.a. Staatliche Museen zu Berlin, Frieder Burda Museum, Kader Attia Studio), in den USA (Pierogi Gallery) und Belgien (Gouvernement Gent). 2018 schloss sie ihr Studium der Kunstgeschichte an der Freien Universität in Berlin ab. Seitdem kuratiert sie eigene Kunstprojekte in Berliner Kunsträumen und berät die in Berlin ansässigen selbstständigen Kreativen.

Mohanad Alsneeh

Bildender Künstler, der seit 2015 in Berlin ansässig ist. Er schloss sein Studium der Visuellen Kommunikation an der Kunsthochschule Damaskus ab. Zwischen 2010-2014 arbeitete er neben seinem Studium als unabhängiger Künstler zwischen Syrien, Libanon und Jordanien. In den letzten Jahren realisierte er folgende Ausstellungen: Palmification(feldfünf) und Untoured (after Europe) in den Sophiensälen, Eyes Comes Back (Artissima) in Turin.

Mona Glaß

Tätig als Konzeptkünstlerin, Bühnenbildnerin und Kuratorin. Sie studierte Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft an der FU- Berlin. Nebenbei arbeitete sie mehrere Jahre als Regie- und später Bühnenbildassistentin und Requisiteurin am Theater. Sie realisierte anschließend eigene Bühnenbilder und Projekte in der freien Theater und Tanz Szene. 2016-18 absolvierte sie einen MA Studiengang in Bühnenbild und Szenografie an der TU- Berlin. Als freischaffende Künstlerin entwickelt sie vorrangig audiovisuelle Installationen, Raumkonzepte und interaktive Formate.

http://monaglass.de/

Natalia Skoczylas

Natalia ist Politikwissenschaftlerin und interessiert sich für Gleichberechtigung, Solidarität, Feminismus und Libra-Technologien. Sie arbeitet als Community-Manager bei Edgeryders, als Story-Teller (OpenCare-Recherche) und Veranstalterin (LOTE, Open Village, Journey To The End Of The Night, Tektura squat Lublin Kunstveranstaltungen), sowie als Künstlerin (Biennale of Design Ljubljana 2019), Kuratorin (Museum für Musikinstrumente, Indonesien), Reporterin, freie Texterin und Journalistin.

Niklas Kuhagen

Nach seinem Abschluss an der SAE als Audio Engineer begann Niklas sein Studium im Bereich Medienmanagement. Während seiner Studienzeit hostete er die Radiosendung Stay Tuned sowie eine Reihe an Band Contest. Anschließend gründete Niklas die Disruptive Media GmbH mit der er bis heute Live Streams und Animationsvideos vertreibt. Parallel startete er als Projektmanager im Innovationsmanagement. Seit 2018 lebt Niklas in Berlin und arbeitet als Medienberater bei der Looping Group.

Takaya Kobayashi

Takaya studierte Szenographie an der Musashino Kunsthochschule in Tokyo. Seit dem Abschluss als Master of Arts an der TU Berlin „Bühnenbild_Szenischer Raum“ 2018 arbeitet er in Deutschland mit verschiedenen Künstler*innen und Choreograph*innen zusammen. Für die neueste Tanzproduktion von Jascha Viehstädt „TABLEAU“ (Mai 2019; Sprechwerk, Hamburg; Ballhaus Ost, Berlin), entwickelte er das Bühnen- und Kostümbild.

https://www.takaya-kobayashi.de/

Valeria Netesova

Sie kam mit 5 Jahren von Kasachstan nach Deutschland. Ihr Studium im nachhaltigen Unternehmensmanagement in Eberswalde, der grünsten FH Deutschlands hat ihren persönlichen Perspektivenhorizont sehr erweitert. Als Künstlerinnen der interaktiven Tanz- und Bewegungsperformance versteht sie Tanz als Ausdruck der Verbindung mit anderen. Mit diesem Ausdrucksmittel will sie den sozialen Aspekt der Nachhaltigkeit ansprechen und den Schwerpunkt auf das Zusammenleben in einer zwischenmenschlichen Gesellschaft des Miteinanders für einander legen.